Bücher für
kleine und große
Entdecker

 

Liebe Weltenleser,

bevor Sie sich in die Ferien verabschieden, möchten wir Sie noch zu zwei besonderen Veranstaltungen in den Weltenleser einladen, bei denen die Übersetzer im Vordergrund stehen.

Zunächst wenden wir uns einer Übersetzerin aus dem Georgischen zu, die uns in dem Werkstattgespräch nicht nur über ihre Arbeit als Übersetzerin erzählen sondern auch zwei neue, von ihr übersetzte Bücher vorstellen wird.
Wir freuen uns begrüßen zu dürfen am:

5. Juni 2018, 19.30 Uhr

die Übersetzerin aus dem Georgischen

Sybilla Heinze

mit den Büchern

„Bestseller“ von Beka Adamaschwili und „Der erste Russe“ von Lasha Bugadze

Moderation: Anastasia Kamarauli

Anmeldung erbeten unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt: 7,- Euro

In dem von Sybilla Heinze übersetzten Buch „Bestseller“ von B. Adamaschwili geht es um den erfolglosen Schriftsteller Pierre Sonnage, der seine einzige Chance auf Ruhm im Selbstmord sieht. Er springt kurzerhand von einem Wolkenkratzer. Doch statt im Bestsellerhimmel landet er in der Literatenhölle. Dort trifft er – Sie kennen sicherlich das Sprichwort „Geh in den Himmel wegen des Klimas, zur Hölle wegen der Gesellschaft“ – auf Dante, Kafka, Hemingway und all die anderen VIPs der Literaturwelt und muss sich Rätseln stellen, so überfrachtet und verschlüsselt, wie er sie nur aus seinen eigenen Romanen kennt. Denn, so erklärt Dante ihm, in der Hölle wird jeder Schriftsteller gemäß seiner literarischen Sünden bestraft, das heißt, er selbst wird so gequält, wie er einst seine Leser gequält hat. Eine irrwitzige Reise beginnt, und wir würden uns freuen, wenn Sie dabei wären . „Bestseller“ ist bereits im Verlag Voland & Quist erschienen.

Der Autor des Buches, Beka Adamaschwili (*1990 in Tiflis, Georgien), studierte Journalismus und Sozialwissenschaften an der Caucasus University in Tiflis. Für seine Kurzgeschichten, die bereits in frühen Jahren in Magazinen und Zeitungen publiziert wurden, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Als Blogger macht er seit 2009 mit satirisch-humoristischen Postings auf sich aufmerksam. Heute arbeitet Adamaschwili als Drehbuchautor für eine populäre georgische Satire-Show. Mit »Bestseller« veröffentlichte er 2014 seinen Debütroman, der in Georgien schnell zum echten Bestseller avancierte und auf der Shortlist für den besten Roman beim SABA- und Tsinandali-Preis stand.

 

"Der erste Russe" von Lasha Bugadze erscheint im September in der Frankfurter Verlagsanstalt, in der Übersetzung von Sybilla Heinze und Rachel Gratzfeld. In diesem Roman verarbeitet der Autor ein eigenes traumatisches Erlebnis als Schriftsteller und wirft einen Blick hinter die Kulissen der Politik und deren Gemauschel mit der Kirche.

Lasha Bugadze, geboren 1977, zählt zu den wichtigsten Autoren Georgiens. Seine Romane und Theaterstücke wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Er lebt in Tbilissi und ist dort auch bekannt für seine Literatursendungen in Radio und Fernsehen. In der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen seine Romane »Der Literaturexpress« (2015) und »Lucrecia515« (2017), beide in der Übersetzung von Nino Haratischwili.

Sybilla Heinze hat in Jena und Tiflis Slawistik und "Caucasian Studies" studiert, an mehreren Übersetzungswerkstätten Georgisch-Deutsch in Straelen, im LCB und in Tiflis teilgenommen, und wurde mit dem SABA, dem georgischen Preis für Literatur und Übersetzung, ausgezeichnet.

Anastasia Kamarauli begann ihre übersetzerische Tätigkeit bereits mit 16 Jahren, seit 2009 ist sie Mitglied im EUTERPE-Salon. Sie studierte Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Kaukasiologie an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Anastasia Kamarauli hat als Übersetzerin und Moderatorin an mehr als 40 Literaturveranstaltungen teilgenommen, unter anderem auf der Frankfurter Buchmesse und der Leipziger Buchmesse.

 

 

 

Bei der in Kooperation mit dem Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt veranstalteten Lesung

„Paris, Mai '68“ von Anne Wiazemsky

von und mit dem

Übersetzer Jan Rhein

Lesung der französischen Passagen: Elke Lacombe

am

21. Juni 2018, 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt: frei

stellt Jan Rhein den von ihm übersetzten Erinnerungsroman der Autorin Anne Wiazemsky vor. Wir schreiben das Jahr 1968. „Das frisch verheiratete Paar Godard-Wiazemsky bezieht sein »Liebesnest« im Pariser Quartier Latin. Godard ist siebenunddreißig, Wiazemsky zwanzig Jahre alt. Als im Mai die Revolte losbricht, verfolgt Anne das mit Sympathie und Interesse, ohne selbst politisiert zu werden. Sie steht mit Jacques Brel vor der Kamera und nimmt gelegentlich auf Rollschuhen an den Demonstrationen teil. Anne Wiazemsky erzählt von Dreharbeiten in Italien oder von der Rückreise aus Cannes mit Gilles Deleuze, von ihrem Jugendfreund Daniel Cohn-Bendit und von der Begegnung mit den Beatles in London, wo Paul McCartney sie auffordert, mit ihm unterm Tisch Tee zu trinken. Während sie ihre Jugend und den neuen Ruhm genießt, erwachsener wird und sich befreit, radikalisiert sich Godard zusehends. Er träumt von einem revolutionären Kino und wird zugleich krankhaft eifersüchtig auf seine junge Frau. Nach dem erfolgreichen Roman »Mein Berliner Kind« erscheint nun dieses spannende, subjektive Erinnerungsbuch voller Anekdoten - ein authentisches Zeugnis der 68er-Aufstände in Frankreich und eine berührende Liebesgeschichte.“ (Verlag Klaus Wagenbach)

Anne Wiazemsky, Enkelin des Literaturnobelpreisträgers François Mauriac, wurde 1947 in Berlin geboren und lebte als Schriftstellerin bis zu ihrem Tod am 5. Oktober 2017 in Paris. Für ihr literarisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Schauspielerin hat sie unter anderem in Filmen von Robert Bresson, Jean-Luc Godard, Pier Paolo Pasolini und Philippe Garrel mitgewirkt. (Verlag Klaus Wagenbach)

Jan Rhein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für französische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Europa-Universität Flensburg und spezialisierte sich u.a. auf deutsch-französische Beziehungen, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und Großstadtliteratur und –kultur.

 

 

 

Beim

Rendez-vous en francais – Französische Konversation

am

27. Juni, 19.00 Uhr

lesen wir

„Un an après“

von Anne Wiazemsky

 

 

 

„Buchgenuss nach Ladenschluss“

bietet Ihnen, liebe Weltenleser, auch weiterhin die Möglichkeit, in unserer Buchhandlung bei einem Glas Wein und umgeben von guten und schönen Büchern in der Zeit

von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr

ungestört zu stöbern und zu schmökern. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Kostenbeitrag pro Person: 5,00 Euro.

 

 

 

Liebe große und kleine Weltenleser,

wieder möchten wir daran erinnern, dass Sie Ihre Bücher ganz einfach auch über unseren Online-Shop bestellen können.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, erholsamen Sommer, in dem wir Ihnen ohne Einschränkung zur Verfügung stehen. Unsere Veranstaltungen setzen wir im August fort.
M.L. Klöcker und das Weltenleser-Team

Bereits jetzt weisen wir Sie auf schon feststehende Veranstaltungen der kommenden Monate hin, die Sie unserer Vorschau entnehmen können.