Archiv

OKTOBER 2019

Am Dienstag, 1. Oktober 2019, 19.30 Uhr

„Gebrauchsanweisung für Norwegen“
von und mit Ebba Drolshagen

Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt:
7,00 Euro

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Auf nach Norwegen! Ebba Drolshagen bringt uns in Ihrem Buch „Gebrauchsanweisung für Norwegen“ das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse näher. Die Reihe „Gebrauchsanweisung für …“ des Piper Verlags wurde 1978 ans Leben gerufen. Seither erscheinen jährlich neue Titel, in denen namhafte Autoren ihre Eindrücke und ortskundige Geschichten aufschreiben und sich mit persönlichem Blick den Ländern, Regionen oder Städten auf ungewöhnliche und literarische Weise annähern.

Über das Buch „Gebrauchsanweisung für Norwegen“:
Ein unvergesslicher Besuch im Land am Golfstrom, wo Bürgersteige beheizt sind, Politiker gern in Tracht erscheinen und es die höchste Lebensqualität der Welt gibt. Die Autorin erklärt, was ein norwegisches „Vorspiel“ ist, warum in Norwegen so viele Krimis geschrieben werden, die Königsfamilie unentbehrlich ist und das Landeswappen kein Elch, sondern ein Löwe ziert. Sie nimmt uns mit nach Oslo im Süden und zu den Rentier-Samen im Norden, zum Baden ans Meer und zum Skilaufen in die Berge. Und berichtet, wie das Land nach den Ereignissen auf Utøya mit seiner Haltung weltweit ein Exempel statuierte. Das grundsympathische Porträt eines Landes, das fast 2000 Kilometer lang ist und weniger Einwohner hat als Neu-Delhi.

Über die Autorin:
Ebba D. Drolshagen, geboren in Büdingen, wuchs bis zu ihrem fünften Lebensjahr in Norwegen auf. Heute lebt sie als Journalistin, Autorin und Übersetzerin in Frankfurt am Main. Neben politischen Sachbüchern veröffentlichte sie bei Piper ihre erfolgreiche „Gebrauchsanweisung für Norwegen“ und bei Malik ihre Sammlung skurriler Seeabenteuer „Immer noch kein Land in Sicht“.
Mit Unterstützung von NORLA (Norwegian Literature Abroad).


Am Dienstag, 8. Oktober 2019, 19.15 Uhr
In Kooperation mit der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft Frankfurt (DIAG)

Dr. Brigitte Hochgesand über die uruguayische Dichterin Ida Vitale und ihr Werk

Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt:
5,00 Euro / Mitglieder der DIAG 2,00 Euro

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Zusammen mit der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft Frankfurt (DIAG) laden wir Sie herzlich zu einem Vortrag über die Dichterin Ida Vitale ein samt Lesung von Auszügen aus ihrem Werk. Ida Vitale ist die letzte Überlebende der uruguayischen „Generación del 45“ und wurde 2018 mit dem renommierten Cervantes-Literaturpreis ausgezeichnet. Es war erst das fünfte Mal in der über vierzigjährigen Geschichte des renommierten Premio Cervantes, dass eine Frau ausgezeichnet wurde. Der Cervantes-Preis gilt als die wichtigste literarische Ehrung in der spanischsprachigen Welt und ist mit 125.000 Euro dotiert.


Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19.30 Uhr
In Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung:

„Die Grenze. Eine Reise rund um Russland“
von und mit Erika Fatland

Moderation: Verleger, Autor und Literaturvermittler Thomas Böhm
Ort:
Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main
Eintritt:
8,00 Euro/5,00 Euro (Studenten)
(Freie Platzwahl)

Karten in der Buchhandlung Weltenleser erhältlich!
Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Foto: Fatland © Tina Poppe/Suhrkamp Verlag

„Bunt, aufregend, tragisch und einfach nur unglaublich“ ist die schier unendliche Reise Erika Fatlands – von dem norwegischen „Dagbladet“ als „ein norwegischer Marco Polo“ bezeichnet. 14 Länder hat die norwegische Journalistin Erika Fatland bereist und ist auf ihrer Reise vielen unterschiedlichen Menschen begegnet, mit denen sie ins Gespräch kam, Fragen stellte und deren Geschichten sie sammelte. Taxifahrer, Geschichtsprofessoren, Maler, Rentierhirten oder Überlebende des Minsker Ghettos, um nur einige zu nennen, verewigte Erika Fatland in ihren Geschichten und schaffte damit nicht nur ein Porträt der bereisten Länder sondern auch ihrer Menschen. „Die Grenze“ erhielt 2018 den norwegischen Buchbloggerpreis und wurde in 12 Sprachen übersetzt – ins Deutsche von Ulrich Sonnenberg.
Welch spannende Reise Erika Fatland gemacht hat, können Sie anhand der Reisefotografien beurteilen, die die Autorin zu ihrem Vortrag auf eine Leinwand projizieren wird.
Erika Fatland ist Gastrednerin bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse.
„Reisebegleiter durch den Abend“ und Gesprächspartner Erika Fatlands ist der Verleger, Autor und Literaturvermittler Thomas Böhm.
Mit Unterstützung von NORLA (Norwegian Literature Abroad).


Am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 Uhr
In Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung:

„Die Glocke im See“ von und mit Lars Mytting

Moderation: Verleger, Autor und Literaturvermittler Thomas Böhm
Ort:
Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main
Eintritt:
7,00 Euro

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Foto: Mytting © Heike Steinweg/Insel Verlag

In seinem – wunderbar von Hinrich Schmidt-Henkel übersetzten – Roman erzählt Lars Mytting nicht nur die Geschichte einer Liebe zwischen Tradition und Moderne, sondern stellt gleichzeitig das Leben der Menschen im norwegischen Gudbrandsdal am Ende des 19. Jahrhunderts dar. Als in dem kleinen Ort Butangen die 700 Jahre alte Stabskirche verkauft, abgebaut und nach Dresden verbracht wird, sind seine Bewohner noch von starkem Aberglauben gefangen; der Aufbruch in eine neue Zeit vollzieht sich nur langsam. Nur Astrid, die anders ist als die anderen Mädchen im Dorf, wagt den Aufbruch – mit Folgen, die wir hier nicht preisgeben wollen. Schließlich wollen wir die Spannung aufrecht erhalten. Außerdem handelt es sich bei diesem Roman um den ersten Band einer Trilogie, und Sie selbst sollten Ihre Mutmaßungen anstellen, wie es weiter gehen könnte.
Lars Mytting kennen Sie vielleicht aus seinen Büchern „Der Mann und das Holz“ und „Die Birken wissen’s noch“, Hinrich Schmidt-Henkel von den Übersetzungen der norwegischen Autoren Jon Fosse, Kjell Askildsen und Tomas Espedal sowie der französischen Autoren Édouard Louis und Louis-Ferdinand Céline.
Mit Unterstützung von NORLA (Norwegian Literature Abroad).


Am Freitag, 18. Oktober 2019, 16.00 Uhr
In Kooperation mit dem Verlag edition.fotoTAPETA

Meet the Author: Literatur aus Weißrussland – mit Alhierd Bacharevic und Julia Cimafiejeva

Moderation: Verleger Andreas Rostek
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: frei

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Dass es bei uns recht international zugeht, wissen Sie ja. Aber in diesem Jahr haben wir zum ersten Mal Gelegenheit Autoren aus Weißrussland kennenzulernen. Der Verleger Andreas Rostek stellt die den Autor Alhierd Bacharevic und die Lyrikerin Julia Cimafiejeva vor.

„Wenn ein Belarusse behauptet, er wäre ein Stadtmensch durch und durch, ist Skepsis angebracht. Soll er erst einmal seine Ausweispapiere vorzeigen – Schon fliegt der Schwindel auf …“ Der Städter Bacharevic schreibt in drei Essays über Berlin und Paris und nebenbei über Minsk und die Literatur und, ja, natürlich: über das Dorf. (Titel des Essaybands: „Berlin, Paris und das Dorf“)

„Die Tradition belarussischer Lyrik hatte lange zu tragen an der undankbaren Last nationaler Selbstbestätigung. Mit Julia Cimafiejeva, „klingt die Stimme einer Frau auf, deren Sprache hart ist, bestimmt und präzise“, deren Lyrik „Gedichte für die Atemlosen“ sind und deren Stimme jede Nostalgie für Beständigkeit und Bestätigung fehlt.“ (Titel des Lyrikbandes: „Zirkus“)

Die Übersetzung aus dem Belarussischen besorgten Thomas Weiler und Tina Wünschmann.


Am Freitag, 18. Oktober 2019, 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung des Hessischen Landesverbandes der Unternehmerinnen

„Eine moderne Familie“
von und mit Helga Flatland

Moderation: Barbara Weidle
Übersetzung und deutscher Text:
Elke Ranzinger
Diskussionsgast:
Ulrike Haugen
Ort:
Buchhandlung Weltenleser
Eintritt:
frei

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Foto: Helga Flatland © Niklas Lello

Möchten Sie eine moderne norwegische Familie kennenlernen? Der Hessische Landesverband der Unternehmerinnen lädt Sie anhand der Geschichte dreier Generationen herzlich dazu ein.
Im Anschluss an die Eröffnungsrede der VdU-Präsidentin Jasmin Arbabian-Vogel stellt im Rahmen des Themas „Norwegen – Traum und Wirklichkeit“ Helga Flatland ihren Roman „Eine moderne Familie“ vor.

Mit ihrem Roman gibt Helga Flatland Einblick in das Leben einer ganz normalen norwegischen Familie, bestehend aus Mutter, Vater, die drei erwachsenen Kinder und die Enkel, die ihren interessanten Berufen nachgehen und sich alle gut verstehen. Bis zum siebzigsten Geburtstag des Vaters: Da verkünden die Eltern, dass sie sich scheiden lassen wollen – und nun ist nichts mehr, wie es vorher war. Indem sie die Familiengeschichte abwechselnd aus der Perspektive der drei Kinder erzählt, gelingt es Helga Flatland, ein „scharfes Bild moderner Menschen, ihrer Kämpfe, Verletzungen und Träume“ zu zeichnen.

Ulrike Haugen, deutschstämmige Unternehmerin eines norwegischen Unternehmens und Diskussionsgast, wird dieses Bild vor dem Hintergrund von Wirtschaft und Gesellschaft Norwegens beleuchten.

Wir bedanken uns bei NORLA (Norwegian Literature Abroad) für die Unterstützung bei der Veranstaltungsplanung.


Am Samstag, 19. Oktober 2019, 19 Uhr
in Kooperation der Edition Romiosini/CeMoG und der Griechischen Kulturstiftung
laden wir Sie ein zur
Lesung & Diskussion: Herausgeber Kostas Kalfopoulos und Übersetzer Ulf-Dieter Klemm
Moderation: Dr. Konstantinos Kosmas

Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: frei

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Der Kriminalroman war in Griechenland jahrzehntelang verkannt, dabei liefert er, neben der Unterhaltung, wichtige Einsichten in das soziokulturelle Leben und die politische Kultur. Petros Markaris war nicht nur ein erfolgreicher Botschafter griechischer Literatur in Deutschland, er war auch der, der diesem Genre in Griechenland zu einem neuen Erfolg verholfen hat. Die Edition Romiosini publiziert pünktlich zur Frankfurter Buchmesse eine Sammlung griechischer Kriminaltexte, herausgegeben vom Autor und Journalisten Kostas Kalfopoulos und mit einem Vorwort von Petros Markaris.


Am Sonntag, 20. Oktober 2019, 10 Uhr
In Kooperation mit dem OSTASIEN Verlag

Facetten der modernen koreanischen Literatur

Diskussion: Übersetzerin Heike Lee und Verlegerin Dorothee Schaab-Hanke
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: frei

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Während der Buchmesse gehört der Sonntagmorgen dem OSTASIEN Verlag und seinen Autoren.

Yi Kiyong (1895-1984), Lee Hochol (geb. 1932) und Kim Yeonsu (geb. 1970) – das sind drei koreanische Schriftsteller unterschiedlicher Generationen, deren Werke die Koreanistin Heike Lee durch ihre Übersetzungen dem deutschen Lesepublikum zugänglich gemacht hat. Während Yi Kiyong in seinem Werk noch das von den Japanern kolonisierte Korea der 1920er Jahre reflektiert, steht im Mittelpunkt des Werks von Lee Hochol der Koreakrieg (1950-1953), der zur Teilung des Landes in Nord- und Südkorea führte. Kim Yeounsus Erzählungen schließlich darf man als Weltliteratur bezeichnen, bei der nicht die Politik, sondern die Vielschichtigkeit des menschlichen Ichs und des Umgangs von Menschen miteinander im Mittelpunkt steht.


„Rendez-vous en français“ – Französische Konversation

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19 Uhr

Besprochen wird das Buch „L’élégance du hérisson“ von Muriel Barbery

Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: frei


Eine Veranstaltungsreihe des Vereins Freunde junger Musiker e.V. in der Buchhandlung Weltenleser

Grundzüge der modernen Operngeschichte an fünf Abenden – mit Professor Norbert Abels

Jeweils dienstags am 29. Oktober sowie 5., 12., 19. und 26. November 2019, 19 Uhr
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: 15,- Euro (pro Abend, kommt dem Verein zugute)

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Der Verein Freunde junger Musiker e.V. nimmt seine Veranstaltungsreihe mit Professor Abels wieder auf, um Sie an fünf Abenden in die Welt der Oper zu entführen. Unter dem Titel „Wenn wir in den Himmel kämen, müssten wir donnern helfen“ erklärt Professor Norbert Abels an fünf Abenden die Grundzüge der modernen Operngeschichte.


Am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Jo van Nelsens Grammophonlesung: Ein Panter in Berlin – Kurt Tucholsky und der Sound der 20er Jahre

Veranstaltung entfällt wegen Krankheit!

Mit: Frankfurter Kabarettist und Schallplattensammler Jan von Nelsen
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: 7,00 Euro

Anmeldung unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91507210

Foto: Jo van Nelsen © Dominik Reichenbach

Kurt Tucholsky, für viele der bedeutendste deutsche Satiriker und Journalist des 20. Jahrhunderts, hatte eine große Liebe: Sein Grammophon! Diese Liebe teilt er mit dem Frankfurter Kabarettisten und Schellackplatten-Sammler Jo van Nelsen, der an diesem Abend dem Sound der Zwanziger Jahre nachlauscht in Tucholskys Texten und Liedern.

Vor allem Tucholskys amüsante Schallplatten- und Künstlerkritiken stehen im Mittelpunkt dieses Programms – und Jo van Nelsen wird die längst verklungenen Stimmen dieser Künstler direkt vom Grammophon erklingen lassen und viel Spannendes über ihr Leben berichten. Und natürlich auch selbst den witzigen Chansons Tucholskys seine eigene Stimme leihen, die der Satiriker unter dem Pseudonym Peter Panter für die Berliner Kabaretts der Zwanziger Jahre schrieb. Und wer glaubt, das sei reine Nostalgie, der irrt: Der Panter ist noch immer extrem bissig!

Bücher für
kleine und große
Entdecker

Buchhandlung
Weltenleser
Oeder Weg 40
60318 Frankfurt am Main
·
Tel.: +49 (0)69 91 507 210
info@weltenleser.de
·
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 10:00 – 18:30 Uhr
Sa. 10:00 – 16:00 Uhr
·
Impressum
Datenschutzerklärung

Scroll to Top